Entspannter Familienurlaub im LMC Vivo

Seit einer Woche sind wir jetzt zum Camping in Kroatien auf Camping Krk. Es ist der erste richtige Sommerurlaub mit unserem LMC Vivo 530: acht Tage Kroatien mit viel Sonne und Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad. Davor waren wir über Ostern am Gardasee, und im Mai in Südtirol. Was zählt als Familie im Urlaub? Am wichtigsten ist aus unserer Sicht Flexibilität – flexibel nutzbarer Raum, und eine Einteilung die für Sonne und Regen, für Hitze wie Kälte gleichermaßen gut taugt. Alles braucht seinen festen Platz, sonst bricht schnell heilloses Camping-Chaos aus. Viel Stauraum ist wichtig, und am besten auch Platz für Fahrräder. Eine große Küche mit viel Stauraum und ein großer Kühlschrank sind Gold wert. Und nicht zuletzt ein eigenes Bett für jeden.

Flexibilität

Was uns am Vivo 530 bis jetzt am Besten gefällt, ist seine Flexibilität: Fahrräder transportieren: einfach Stockbett umklappen. Große Liegefläche statt Einzelbetten – zum Beispiel zum DVD gucken mit der ganzen Family: einfach Lattenrost rausziehen und Polster drauf. Großeinkauf: der 190 Liter Kühlschrank schluckt quasi alles.

 

Familientauglicher Platz und Stauraum

Der LMC Vivo hat mit seinen 8m Länge richtig viel Stauraum – für Klamotten, Strand- und Schnorchelausrüstung und die ganze Familien-Küchenausstattung – alles hat seinen Platz, ohne ständiges Hin- und Herräumen. Sogar vier Fahrräder haben wir im Wohnwagen bequem nach Kroatien transportiert! Jeder hat seine eigenen Fächer für Kleider und persönlichen Kram. Da unsere älteste Tochter mit Bekannten nach Italien in Urlaub gefahren ist, haben wir zu viert jetzt vier bequeme Betten ohne Umbauen – das ist schon genial. Die Stockbetten lassen sich mit einer massiven Trennwand (viel besser als ein Vorhang) vom Rest des Raumes abtrennen, was unsere Kinder auch rege nutzen. So können sie morgens ausschlafen, während wir schon Frühstück machen. Lediglich die Mittelsitzgruppe ist etwas schmal geraten – das ist aber dem Grundriss geschuldet. In 95% der Fälle spielt das keine Rolle, da sitzt man eh draussen unter dem Vorzelt.

Apropos Vorzelt: nach unseren Erfahrungen ist so ein Vorzelt in der Kategorie wie beispielsweise ein Isabella Capri Coal eine  super sinnvolle Ergänzung mit noch mal so viel Grundfläche wie der Wohnwagen selbst: Ostern am Gardasee mit geschlossenen Wänden als Wärmeschutz, hier auf Kroatien ganz offen als Schattenspender. Das ergibt zusammen aus unserer Sicht eine perfekte Familien-Lösung.

 

Sommer-Tauglichkeit

Eine Sache hat uns wirklich überrascht. Im Wohnwagen ist es trotz der Hitze wirklich angenehm – besser als wir gedacht hatten. Mit offenen Dachluken und ein paar geöffneten Fenstern kann man es bei 27-28 Grad Außentemperatur auch tagsüber gut drinnen aushalten. Das macht den Urlaub echt entspannt – auch für die Kinder, die sich gerne mal einfach tagsüber aufs Bett legen und lesen oder „chillen“. Und morgens schlafen wir um einiges länger als früher im Zelt und sind überrascht, wenn die Uhr am Morgen 8:30 Uhr anzeigt (oder 9:30 Uhr). Jenseits von 30 Grad ist dann eine Klimaanlage oder ein Dachlüfter doch hilfreich.

 

(Luxus-)Küche

In der Küche haben wir Geschirr für 8 Personen, Töpfe & Pfannen sowie einiges an Lebensmitteln und Vorräten – und als besonderen Luxus noch eine kleine Espressomaschine mit Milchschäumer, die die gute alte Bialetti ersetzt. Der riesige Kühlschrank mit Gefrierfach für den Eisvorrat braucht sich vor keinem Familieneinkauf zu verstecken. Die Stellfläche in der Küche könnte etwas größer sein – das wäre zwar gegen einen kleineren Kühlschrank zu haben gewesen, aber der große mit 190 Litern und Eisfach ist schon toll als Familie, gerade bei sommerlichen Temperaturen. Gekühlte Getränke und Eis sind so immer griffbereit. Anscheinend wird LMC in den 2016er Modellen einen 140 Liter Kühlschrank verbauen – das wird dann der ideale Mittelweg zwischen viel Arbeitsfläche und viel Kühlschrank-Platz.

 

Bad

Gegenüber unseren Urlauben mit Zelt genießen wir die Möglichkeit einfach mal bequem am Waschbecken die Hände zu waschen und auch nachts die Toilette nutzen zu können.  Hier auf Krk kommt noch dazu, dass die Waschhäuser relativ weit von unserem Stellplatz entfernt sind, deshalb sind wir doppelt froh – mit eigenem Klo. Das Bad ist sehr funktional und hat sogar zwei Schränke, ist aber nicht unbedingt riesig. Bei dem Grundriss mit Einzelbetten und Stockbett geht das leider nicht anders, wenn man den Wohnwagen nicht noch länger bauen will.

 

LMC Vivo 530: (für uns) der ideale Familienwohnwagen

Alles in allem kommt der LMC Vivo 530 unseren Vorstellungen vom idealen Familienwohnwagen sehr nahe. Die Kombination aus Einzelbetten und einem Stockbett ist superbequem zu viert und bietet viel Platz und jedem sein „eigenes kleines Reich“. Der Innenaufbau ist gut, robust und solide – für die Nutzung als Familie perfekt. Der Feuermelder funktioniert auch zuverlässig , das haben wir beim Popcorn-Machen gleich mal getestet. Mit 232cm Breite ist er voll reisetauglich für alle Strassen, und auch für verwinkelte Stellplatz-Zufahrten auf dem Campingplatz, wie hier auf Krk und auch am Gardasee. Und vor allem: der moderne  holzfreie Aufbau mit guter Isolierung macht die Sommerhitze wirklich gut erträglich und bietet einen angenehmen Rückzugsort.

 

Als nächstes steht im August und September eine große vierwöchige Norwegen-Tour auf unserem Reiseprogramm – wir sind schon sehr gespannt wie sich der Vivo 530 dann macht und seine Stärken als richtiger Reisewohnwagen ausspielt!

8 Kommentare
  1. Sascha
    Sascha says:

    Hallo Stefan…

    welches Zubehör habt Ihr euch denn für das Vorzelt gegönnt? Nutzt Ihr z.B. das Ground Cover Isaballa? Ich habe mir mal das Aufbauvideo angesehen und dort wurde gesagt, dass man die Heringe ruhig durch das Ground Cover drücken soll. Das wäre dafür konstruiert. Das macht in meinen Augen aber wohl nur bei Dauer- oder Saison-Camping wirklich Sinn, denn sonst müsste man ja ständig ein neues Cover kaufen.

    Wie macht Ihr das? Welche Bodenbeläge, Planen usw. verwendet Ihr? Vielleicht schreibt Ihr dazu ja auch mal einen Artikel … sprich … nur zum Thema „Vorzelt“ … *lach*

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    • Stefan Spiegel
      Stefan Spiegel says:

      Hallo Sascha,

      Wir haben zum Vorzelt einen Bolon Boden 7 x 2,5m (die Isabella Böden sind auch von Bolon) – der ist wirklich genial. Wasserdurchlässig – ein riesiger Vorteil wenn mal was verschüttet wird. Gerade wenn es dann was mit Zucker ist bist Du froh wenn Du einfach mit dem Gartenschlauch draufhalten kannst. Ich habe noch eine wasserfeste Plane (als günstigen Ersatz für das originale Ground Cover) gekauft; die ist aber bisher noch nie zum Einsatz gekommen. Wahrscheinlich werden wir die Plane jetzt 2 Jahre mit rumfahren und dann unbenutzt ausmustern. Außerdem haben wir noch einen Satz Peggy Peg Heringe, die ich 3x versucht habe einzusetzen – am Ende war ich immer mit Standard-Heringen, einem sehr groben zum Vorstechen und v.a. einem massiven Hammer erfolgreicher. Peggy Peg ist sicher eine coole Idee, aber bei uns hat#s irgendwie nicht wirklich geklappt. Sonstiges Zubehör haben wir noch keines.
      Auf der Wunschliste stehen:
      – eine Hängetasche für den schnellen Zugriff auf Kleinkram im Vorzelt
      – eine schönere Leuchte als unsere extrem helle und eher ungemütliche LED-Batterieleuchte

      Artikel zum Vorzelt ist geplant wenn wir den „Extremeinsatz“ in Norwegen hinter uns haben 🙂

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  2. Martin
    Martin says:

    Hallo!
    Welche Extras habt ihr beim 530K noch dazugekommen? Die Gasaussensteckdose habe ich auf dem Foto bereits entdeckt. Was gibt es noch, das aus Eurer Sicht nützlich ist?

    Da wir den Entschluss gefasst haben, bei 2,3m zu bleiben, sind nun der 520 und 530 bei LMC in der Wahl. Alternativ der 550 TFKM von Fände (leider nicht so schön innen, aber praktischer) oder der 505 exciting von Eriba.
    Die Qual der Wahl. Bis zur Messe in DUS sind es ja noch ein paar Wochen…..

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    • Stefan Spiegel
      Stefan Spiegel says:

      Hallo Martin,

      Ich kann Euch den 530 K wärmstens empfehlen, er ist wirklich gut. Im Vergleich zum 520 und zum fast gleichen Eriba 505 (der ja auch von LMC gebaut wird) haben die Eltern 2x 90 cm breite Betten die noch verbunden werden können – und nicht zusammen 1,40m und am Fussende nur 1m, wo nachts immer der eine über den anderen klettern muss.
      Wir haben in unserem 530 K einen großen Kühlschrank – beim kleinen hat man mehr Küchenfläche, aber ich habe gehört dass LMC zum 2016er Jahrgang die 140 l Kühlschränke verbaut, das ist dann der ideale Kompromiss. Außerdem haben das Exklusiv- und das Luxuspaket, die sind eigentlich ein „Muss“. Gas- und Stromanschluss außen ist mega-praktisch, einen Wasseranschluss braucht es m.E. nicht – 10 m Gartenschlauch genügt. und dann haben wir noch eine Duomatic mit 2 Gasflaschen – das ist evtl. verzichtbar, macht aber das Heizen etwas sorgloser. Ein Fernseher mit DVD-Player ist auch drin, für uns zwar verzichtbar, bei den Kindern aber sehr beliebt 🙂
      Was uns schon zwei- oder dreimal weitergeholfen hätte, ist ein Mover. Wir sind zwar immer mit tatkräftiger Hilfe unserer Platz-Nachbaren zurecht gekommen, aber wir haben schon neidisch geschaut wie der eine oder andere seinen Wagen dann ganz lässig ferngesteuert hat.
      Ein gutes Vorzelt ist Gold wert – unser Isabella Capri Coal ist einfach genial. Lässt sich sogar alleine auf- und abbauen, habe ich in Kroatien ausprobiert. Wahrscheinlich werden wir es sogar mit auf unsere Norwegen-Rundreise nehmen,
      Wenn ihr im Hochsommer in den Süden wollt, würde ich auch gleich über einen Dachlüfter oder eine Klimaanlage nachdenken, oder evtl. schon mal die Dachverstärkung für die Klima mitbestellen. Wenn wir nächsten Sommer in den Süden fahren, werden wir wahrscheinlich einen Dachlüfter einbauen, der sorgt dann für einen angenehmen Luftumsatz und kostet zwischen 80 und 250 Euro.

      Viele Grüße
      Stefan

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      • Martin
        Martin says:

        Hallo Stefan!
        Danke für die schnelle Antwort!
        Das mit dem Tretford-Kühlschrank wäre DIE perfekte Neuerung, neben der 2to-Fahrwerke, die ja auch kommen.
        Der Eriba exciting 505 family hat diese neue Küche und die finden wir perfekt, weil trotz hohem Kühlschrank ein bisschen Fläche übrigbleibt. Das reicht uns, wir brauchen keinen Kaffeemaschine. Und der kommt ja auch aus Sassenberg – da hat man die Neuerungen des 2016er-Modells schonmal vorweggenommen, scheint mir. Hoffentlich wird das dann auch im 530K umgesetzt, nicht nur im 520K.

        Ich würde vielleicht noch das Ausstellfenster im Bad dazunehmen. A apropos Bad: die beiden Kritikpunkte am 530K sind ja das kleine Bad und die kleine Sitzgruppe. Letztere habt ihr auch schon erwähnt, wobei das im Sommerurlaub ja nicht wirklich wesentlich ist.
        Wie geht es Euch mit dem Bad?

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        • Stefan Spiegel
          Stefan Spiegel says:

          Hallo Martin,
          Das Bad ist recht klein. Zum Waschen & Zähneputzen ist es kein Problem, für die Nutzung der Toilette ist es noch ok für uns – für sehr große Menschen ist es wahrscheinlich schon etwas schwierig. Es ist halt die Frage welchen Kompromiss ihr machen wollt: lieber große Einzelbetten + kleines Bad oder kleines Doppelbett + großes Bad. Wir verbringen mehr Zeit im Bett, deswegen ist unsere Priorität eindeutig 🙂

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  3. Maurice
    Maurice says:

    Hi, interessante Seite, lese euch sporadisch ab und zu und hab jetzt auch entdeckt, dass man euch auf Google+ folgen kann, da werde ich dann hoffentlich keinen neuen Beitrag mehr verpassen. Ich hätte eine Frage zu dem Fahrradtransport, die Stockbetten befinden sich ja hinten, und es heißt immer man soll wegen der Fahrstabilität hinten wenig laden. 4 MTBs wiegen ja doch schon einiges, hat sich das auf das Fahrverhalten ausgewirkt? Hast du vielleicht mal die Stützlast mit und ohne Räder gewogen, macht das überhaupt einen Unterschied?

    Viele Grüße, Maurice

    Antworten
    • Stefan Spiegel
      Stefan Spiegel says:

      Hallo Maurice,
      Am besten ist Facebook, da sind wir noch aktiver 🙂 Zu Deiner Frage: wir haben drei Fahrräder hinten im Stockbett transportiert, das geht gerade noch so rein. Ein Fahrrad in der Mitte, Lenker auf den Sitzpolstern. Die Stützlast liegt dann bei ca. 95 kg (unser Auto hat 100 kg max.) und der Wohnwagen ist recht stabil auf der Straße. Vorzelt mit 30 kg ist auch noch drin, damit gleiche ich das Gewicht immer so aus dass die Stützlast passt – ich messe mit einer digitalen Stützlastwaage von AT Sensotec. Muss dazu sagen, dass wir vorne im Gaskasten zwei 11 kg Stahlflaschen drin haben, die das Gewicht erst mal nach vorn ziehen 🙂

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