Provence: typische Dörfer, Verdon-Schlucht, Ockerbruch Roussillion

Neben den Städtetrips nach Avignon und Aix en Provence boten sich von unserem schönen Provence-Basiscamp einige Ausflüge in die Umgebung an – hier drei der schönsten und lohnendsten Ziele: das nahe gelegene Bilderbuchdorf Loumarin, der Ockerbruch von Roussillion, und die berühmte Verdon-Schlucht.

Ach, weil wir das im letzten Beitrag vergessen hatten: hier noch ein paar Bilder vom Campingplatz Luberon Parc und dem nahegelegenen Charleval.

 

Loumarin: ein typisch provencalisches Dorf

Loumarin liegt nur 10 min von Camping Luberon Parc entfernt – ein Ausflug in das Bilderbuchdorf am späten Nachmittag oder Abend ist also Pflicht. Der alten Burganlage einen Besuch abstatten, über den kleinen regionalen Künstlermarkt schlendern, sich durch die kleinen Gassen treiben lassen, und dann in einem der vielen Restaurants auf der Straße Platz nehmen und die feine französische Küche genießen – herrlich. Wer in der Provence unterwegs ist und das Dorfleben verpasst, der hat wirklich die Provence verpasst.

 

Ockerbruch von Roussillion

Neben dem etwas bekannteren Colorado Provencal gibt es in Roussillion einen sehr schönen Ockerbruch, den man in einer guten halben Stunde bequem erwandern kann. Im heißen Sommer und gerade mit Kindern ist Roussillion der empfehlenswertere Ockerbruch, da der ockerfarbene Sand die Landschaft schnell in einen wahren Glutkessel verwandeln kann, und der weitläufigere Colorado Provencal deshalb im Hochsommer auch nur vormittags geöffnet hat. Weiße Kleidung ist aus offensichtlichen Gründen übrigens nicht anzuraten.

Vom Parkplatz direkt beim Dorf Roussillion ist man in 5 Minuten am Eingang, und nur ein kleines Stück weiter steht man schon staunend inmitten eine gelb und rötlich gefärbten, leicht surrealen Landschaft. Ein kleiner Rundweg führt durch den Bruch, wo man sich vom intensiven Spiel der Farben und Kontraste begeistern lassen kann.

Von Camping Luberon Parc fährt man etwa eine dreiviertel Stunde bis Roussillion – und die Fahrt durch den schönen Luberon und seine Dörfer ist allein schon den Ausflug wert.

 

Verdon-Schlucht: ganz großes Kino

Unser letzter Ausflug in die Verdon-Schlucht ist etwas weiter – gut 1,5 Stunden ist man schon unterwegs zur weltberühmte Gorge du Verdon. Aber: die Verdon-Schlucht ist schon äußerst spektakulär und ein absolutes „Muss“ auf einer Südfrankreich-Tour! Wir sind hoch über dem Lac de Sainte-Croix gestartet und die Panoramastraße den ganzen Canyon entlang gefahren, bis Trigance, und dann in einem großen Bogen auf der anderen Seite zurück. Zahlreiche Aussichtspunkte säumen den Weg, und einer ist eindrucksvoller als der andere. Die Dimensionen sind gigantisch, und an vielen Stellen stürzt die Schlucht nahezu senkrecht an die 1000 Höhenmeter in die Tiefe. Wer mehr Zeit im Verdon-Nationalpark verbringt, sollte eine der Wanderungen in die Schlucht unternehmen, und einen Bootsausflug vom Lac de Sainte-Croix flussaufwärts in die Schlucht machen. Für schwindelfreie Gemüter gibt es zahlreiche Action-Angebote – vom Rafting über Highlines und Flying Foxes bis hin zu Klettersteigen und einer riesigen Auswahl an Kletter-Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Und für unsere Kids wartete am Ausgang der Schlucht noch eine Ziege in Foto-Pose als besondere Attraktion.

 

Wir wären gerne länger geblieben, aber aus der Ferne ruft uns schon das nächste und letzte große Highlight unserer Tour de France, die Ardeche, mit ihrem berühmten Felsbogen …

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