Wohnwagen-Reise nach Südfrankreich an die Cote d’Azur und in die Provence im Spätsommer 2016: St. Tropez, Marseille, Aix-en-Provence, Luberon, Avignon, Ardeche … Südfrankreich ist einfach ein Traum! Na ja, zumindest wenn nicht gerade Hauptsaison ist.

Kanutour auf der Ardeche – unser Südfrankreich Highlight!

Die letzte Station unserer kleinen Südfrankreich-Rundreise im Spätsommer 2016 führte uns an die Ardeche – genauer gesagt auf den wunderschönen Platz Camping L’Ardechois . Die Ardeche fließt in einer Bilderbuchlandschaft durch die Cevennen – hier kann man wandern, klettern, radeln und natürlich Kanu fahren. Durch den Pont d’Arc, den bekannten Felsbogen an der Ardeche, führt die wohl berühmteste Kanustrecke Europas – und die wollten wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen!

Weiterlesen

Provence: typische Dörfer, Verdon-Schlucht, Ockerbruch Roussillion

Neben den Städtetrips nach Avignon und Aix en Provence boten sich von unserem schönen Provence-Basiscamp einige Ausflüge in die Umgebung an – hier drei der schönsten und lohnendsten Ziele: das nahe gelegene Bilderbuchdorf Loumarin, der Ockerbruch von Roussillion, und die berühmte Verdon-Schlucht.

Weiterlesen

Provence: Avignon, Aix en Provence, Luberon Parc und der Pont du Gard

Nach schönen fünf Tagen an der Cote d’Azur ging es weiter – direkt ins Herz der Provence, an den Fuß des Luberon-Gebirgszuges. Dort hatte wir einen Stellplatz auf dem Campingplatz Luberon Parc reserviert, in der Hoffnung dass es dort ruhiger zugeht als auf dem Domaine de la Bergerie.

Der Platz ist recht schön gelegen im Tal bei Charleval, mit Blick auf die Berge des Luberon-Naturparks. Die Stellplätze sind sehr schön – wir haben uns einen großen Platz mit zwei Bäumen mittendrin ausgesucht, die genug Schatten spendeten so dass wir unser Vorzelt gar nicht aufgebaut haben.

Von Luberon Parc aus ist man in 30-45 min in Aix en Provence, Avignon, Arles oder Marseille, und in etwa der gleichen Zeit bei vielen der Highlights im Luberon Parc – z.B. das Bilderbuchdorf Gordes, die Ockerbrüche von Roussillion und Rustrel. Bis in die berühmte Verdon-Schlucht sind es knapp zwei Stunden. Also: eine perfekte Ausgangsbasis für entspannte Tage und um die Provence zu erkunden.

 

Avignon: Sur le Pont d’Avignon …

Unser erster Ausflug führte uns nach Avignon, die Stadt der Päpste. Neben dem riesigen Papst-Palast hat Avignon eine hübsche Altstadt und natürlich die weltberühmte Brücke zu bieten. Wobei die gar keine Brücke mehr ist, sondern lediglich eine Ruine die mitten in der Rhone endet. Die Brücke wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war damals mit ca. 900m die längste Brücke Europas. Nach vielen Zerstörungen durch Hochwasser und Kriege wurde die Brücke im 17. Jahrhundert aufgegeben.

 

Pont du Gard – die schönste Wasserleitung der Welt

Wer nach Avignon fährt, darf auf keinen Fall versäumen einen Abstecher zum weltberühmten Pont du Gard zu machen, der nur eine gute Viertelstunde von Avignon entfernt liegt. Der Pont du Gard ist ein 2000 Jahre altes römisches Aquädukt und gilt als die „schönste Wasserleitung der Welt“.

Tatsächlich ist das römische Bauwerk äußerst eindrucksvoll. Seine drei Ebenen von Steinbögen überspannen den Gardon auf 275m Länge und knapp 50m Höhe. Man kann die unterste Ebene zu Fuß überqueren. Um den Pont du Gard gibt es einige schöne Badestellen am Fluß, also unbedingt Badesachen mitnehmen! Gerade im Sommer ist das eine sehr willkommene Abkühlung, und man kann sogar unter dem Pont du Gard hindurchschwimmen.

 

Aix-en-Provence

Aix-en-Provence ist eine Universitätsstadt und hat ein phantastisches Flair. Avignon ist sehr eindrucksvoll, aber Aix-en-Provence hat uns noch mehr begeistert – in den kleinen verwinkelten Gassen der Altstadt könnten wir uns wirklich verlieren. Es macht einfach Spaß sich durch die Gassen und über die vielen kleinen Plätze treiben zu lassen und das südfranzösische Leben aufzusaugen. Können wir nicht einfach hierbleiben?

 

Weiter zu: Provence Teil 2: Provencalische Dörfer, Verdon-Schlucht, Ockerbruch von Roussillion

Cote d’Azur: Saint Tropez, Saint Maxime und die Esterel Küste

Wer an der Cote d’Azur Urlaub macht, muss natürlich auch das legendäre Saint Tropez zu besuchen. Ein paar Kilometer weiter liegt das etwas beschaulichere Saint Maxime, wo wir einen abendlichen Künstlermarkt besucht haben. Ein echtes Highlight ist die wunderschöne rötliche Esterel-Küste zwischen Frejus und Cannes, die man mit dem Auto entlangfahren kann – allein für diese Strecke müsste man eigentlich ein Cabrio mitnehmen.

 

Saint Tropez

Das Städtchen St. Tropez liegt in einer langgezogenen Bucht auf einer Halbinsel und zeichnet sich zum Einen durch ihre schöne Altstadt und die Festung aus, die über den Ort wacht. Die kleinen Gassen laden zum Schlendern und Flanieren ein. Zum Anderen beherbergt der Hafen immer zahlreiche Luxusyachten, auf denen die Superreichen sich das Abendessen servieren lassen. Sehen und gesehen werden ist hier das Motto. Wie auch immer: einen Besuch ist Saint Tropez allemal wert, die Altstadt ist sehr hübsch und ein tolles Flair. Die vorgelagerte Halbinsel bietet einige schöne Buchten und Strände.

 

 

Grimaud

Auf dem Rückweg ist das kleine Dorf Grimaud unbedingt einen Abstecher wert. Es liegt 5 km von der Küste entfernt auf einem Hügel und ist wohltuend ruhig, im Gegensatz zur quirligen Küste. Von der Burgruine ganz oben auf dem Hügel hat man einen sehr schönen Blick über das Hinterland und die Bucht von St. Tropez.

Grimaud

 

 

Saint Maxime

Ein paar Kilometer weiter östlich liegt St. Maxime, wo es fast genauso lebendig und voll ist wie in St. Tropez, aber ohne den überdrehten Promi- und Luxusyachten-Faktor. Wir waren abends dort zu einem netten Künstlermarkt, der sich quer durch die Gassen zog und dem an sich schon schönen Ort nochmal eine ganz besondere Stimmung gegeben hat. An jeder Ecke Straßenmusiker, Maler, Kleinkünstler – toll. Und dazwischen immer wieder schwer bewaffnete Soldaten in voller Montur. Seit den Anschlägen in diesem Sommer, v.a. dem in Nizza, zeigt die Polizei viel Präsenz überall an der Cote d’Azur. Was aber ansonsten der Stimmung keinen Abbruch tut.

 

 

Esterel-Küste

Ein letzter Ausflug führte uns entlang der Küste am Fuße des kleinen Esterel-Gebirges, welches mit seinen markanten roten Felsen auf die azurblaue Küste trifft und einen einzigartigen Farbkontrast schafft. Die Küstenstraße von Frejus Richtung Cannes gilt als eine der schönsten Strecken an der Cote d’Azur. Unterhalb der Straße finden sich viele kleine, teils versteckte Buchten wo man herrlich zwischen den roten Felsen im Meer baden kann – unbedingt ausprobieren.

 

 

Alles in allem ist die Cote d’Azur in jedem Fall sehenswert und sehr abwechslungsreich –wir werden bestimmt wiederkommen, um uns noch die Camargue, die Calanques bei Marseille und einige andere schöne Flecken anzuschauen, die wir dieses Mal auslassen mussten.

 

Südfrankreich und Cote d’Azur – erste Eindrücke

Fünf Tage waren wir nun an der Cote d’Azur und haben schon viele Eindrücke von Südfrankreich sammeln können. Der allererste Eindruck ist: chaotisch. Frankreich scheint – aus total subjektiver Sicht – erstmal reichlich chaotisch. Das fängt schon beim Verkehr an.

Verkehrschaos & Kreisverkehr

Auf der Autobahn von Italien her gilt es – nach der italienischen Mautstation mit dazugehörigem Stau vor der Grenze – auf französischer Seite gleich drei Mautstationen innerhalb von 20 Kilometern zu überwinden. (Süd-)Frankreich ist ein einziger Kreisverkehr. Jedenfalls fühlt es sich so an. Daran gewöhnt man sich schnell, und vermisst die plötzlich sehr deutsch anmutenden Ampeln überhaupt nicht. Ampeln haben wir in der ersten Woche ungefähr eine Handvoll gesehen, meist temporär an Baustellen.

„Die Route enthält Verkehrsstörungen“ war die Standardmeldung unseres Navis, egal wohin es uns an der Cote d’Azur führen sollte. Und meist hatte es leider recht: an der französischen Traumküste schlängelt sich im Sommer eine scheinbar endlose Blechlawine entlang. Wer kann, sitzt im wohltemperierten Ferrari oder Rolls Royce, oder schlängelt sich halsbrecherisch auf einer Vespa durch die stehenden Autos. Am besten relaxt man einfach auf seiner Yacht, zum Beispiel im Hafen von Saint Tropez:

Vespas und Yachten in Saint Tropez

 

Animation!

Unser erster Campingplatz war Domaine de la Bergerie in der Nähe von Saint Maxime. Ein schöner, großer Platz mit toller Pool-Anlage, aber: hier herrscht Party, und zwar bis mindestens Mitternacht. An Schlaf ist vorher nicht zu denken. Ruhesuchende Gemüter sollten auf andere Plätze ausweichen. So schön die ganze Anlage von Domaine de la Bergerie ist – bei der Beschallung können wir diesen Platz nur äußerst lärm-unempfindlichen Gemütern empfehlen, die 100% Rundum-Animation von früh bis (sehr) spät suchen. Es ist jetzt aktuell viertel vor zwölf, und von der zentralen Bühne donnert Highway to Hell über den ganzen Platz. So geht das jetzt schon drei Abende in Folge.

 

Ah, dieses Licht an der Cote d’Azur …

Abgesehen vom Lärm, der Überfüllung und dem Chaos: die Cote d‘Azur hat wunderschöne Ecken, und ein tolles Flair. Das Klima ist auch bei 30 Grad noch sehr angenehm, es weht immer eine schöne Brise – und dann erst dieses Licht! Der Himmel und das Meer strahlen im schönsten Azurblau um die Wette, das der Küste auch ihren Namen gegeben hat. Kontrastiert das dann noch mit den roten Felsen des Esterel-Gebirges oder dem intensiven Gelborange der untergehenden Sonne, ist die Traumküste perfekt.

 

Ah, dieses Essen …

Und dann natürlich das Essen. Die Franzosen verstehen einfach etwas von gutem Essen. Das fängt schon beim Frühstück mit frischen Baguettes und Croissants (und auch dem einen oder anderen Pain au Chocolat) an, am besten noch mit einer Auswahl an französischem Weichkäse – traumhaft.

Cobb Grill

 

Eins steht jetzt schon fest: Südfrankreich wird eines unserer Sehnsuchtsziele. Kroatien ist schön, Italien ist schön, aber Südfrankreich – ah, Südfrankreich! Es hat uns jetzt schon ein wenig verzaubert. Wir sind schon sehr gespannt auf die nächste Station nach der Cote d’Azur, Camping Luberon Parc im Herz der Provence! Die ganze Südfrankreich Provence Route findet ihr hier.

 

Und weil es so schön war hier nochmal die tolle Abendstimmung aus Saint Maxime:

Saint Maxime

Letzte Vorbereitungen für den digitalen Familienurlaub :-)

Liebe Familie,

Nur noch eine Woche, dann startet unser gemeinsamer Familienurlaub! Wir freuen uns schon sehr. Damit es ein schöner und entspannter Urlaub wird, hier ein paar letzte Updates. Die Campingplätze sind über das Internet gebucht, und die Route ist über Google Maps geplant. Damit es keinen Streit über die Musik im Auto gibt, habe wir eine Playlist bei Apple Music angelegt und für die Familie freigegeben. Hier kann jeder über die Apple Familienfreigabe seine Lieblingsmusik hinzufügen, und die wird dann im Auto gespielt.

Damit der Urlaub für alle entspannt wird, wechseln wir uns mit dem Kochen ab. Jeder kann seine Lieblingsrezepte, vor allem die die er selbst kochen wird, in unserer Chefkoch Familien-Gruppe speichern – dann haben wir schon einen Speiseplan und Koch-Aufteilung, bevor wir los fahren!

Denkt daran dass jeder neben dem Handy auch ein eigenes Ladekabel mitnimmt, damit wir unterwegs (über Whatsapp) kommunizieren können und es keinen Streit um den Strom gibt. Und ja, alle unsere Campingplätze haben kostenloses WLAN. Und einen Pool, so ganz nebenbei.

Wenn ihr schöne Urlaubsfotos macht, könnt ihr sie einfach mit iCloud synchronisieren, dann sehen sie gleich alle in der Familie.

Unsere Reiseplanung und die Campingplätze findet ihr in unserem Blogartikel, falls es jemand interessiert. Ach ja, wir fahren übrigens nach Südfrankreich. In die Provence.

Einen schönen digitalen Urlaub!

Provence Camping Urlaub: Routenplanung und Anreise

Nur noch kurze Zeit bis zu unserem Provence Camping Urlaub: jetzt ist die Route nach Südfrankreich geplant und die Campingplätze an der Cote d‘Azur und in der Provence sind gebucht. Das Angebot der Provence und Cote d’Azur Campingplätze ist eigentlich riesig – genauso wie die sehenswerten Orte: die Küste selbst, die Verdonschlucht, Aix-en-Provence, Avignon, der Luberon-Park, der Colorado Provencal, die Lavendelfelder, die Calanques, der Pont du Gard, die Ardeche und und und. Schwierig war die Planung vor allem wegen einem kleinen Wochenend-Ausflug zum Caravan Salon nach Düsseldorf, den ich mittendrin noch einbauen musste. Aber jetzt steht alles und wir freuen uns schon riesig auf zweieinhalb Wochen Südfrankreich! Mal sehen, vielleicht werden es ja auch drei.

 

Anreise nach Südfrankreich

Zur Anreise haben wir uns für die Route über Österreich und Italien entschieden. Mit einem Zwischenstopp am südlichen Gardasee – von München bis St. Tropez sind es immerhin runde 1000 km – sollte das gemütlich an zwei Tagen machbar sein.

 

Von der Cote d’Azur ins Herz der Provence

Unser erstes Ziel ist dann der Platz Domaine de la Bergerie an der Cote d’Azur. Er ist ein kleines Stück vom Meer entfernt und hat eine tolle Pool-Landschaft. Heißt im Klartext: Strand und Meer für die Eltern, Pool und WLAN für die Kinder. Morgens Croissants, abends Pizza für alle. Herrlich.

Nach ein paar Tagen geht es dann weiter zum Camping Luberon Parc, zwischen Aix-en-Provence und Avignon, wo wir eine gute Woche bleiben wollen. Hier, mitten in der Provence, sind viele provencalische Orte und Landschaften gut erreichbar: der Luberon-Park, die Ocker-Brüche von Rustrel oder das Viadukt von Nimes. Der Weg zum Flughafen von Marseille für den Abstecher zum Caravan Salon ist auch nicht weit.

Als abschließendes Highlight unseres Provence Camping Trips planen wir noch einen Abstecher an die Ardeche. Hier wollen wir die wohl berühmteste Kanustrecke Europas durch den großen Felsbogen an der Ardeche mit unserem eigenen Kanu befahren. Hoffentlich wird es dann Anfang September schon etwas ruhiger zugehen an der Ardeche.

 

Rückreise aus der Provence

Auf der Rückreise führt unsere Route schließlich über den Genfer See und die Schweiz wieder nach München, so dass sich eine schöne Runde ergibt. Als Zwischenstopp peilen wir die Schweiz an – irgendwo zwischen Lausanne und Zürich wird es schon einen Platz für uns geben…

 

Die gesamte Route könnte ihr übrigens hier auf freeontour.com anschauen!