Frühlings-Premiere: Camping mit Wohnwagen

Natürlich konnten wir es kaum erwarten unseren Wohnwagen das erste Mal zu benutzen. Was bot sich da besser an als die Osterferien um sich Richtung Süden aufzumachen? Da stand uns nur noch eines im Weg, nämlich die Alpen, die, ganz dem Motto getreu: „Der April macht, was er will“ schneebedeckt vor uns lagen. Also nochmal die Winterräder auf das Auto aufgezogen und los ging’s – zum ersten Mal Camping mit Wohnwagen.

Ein Wohnwagen ist ja sooo viel komfortabler als ein Zelt. Nach unserer Brenner-Überfahrt bei null Grad und Schneefall war der Wohnwagen, auch im perfekt einrangierten Zustand auf dem Campingplatz, erst mal bitter kalt. Vielleicht war es unsere trügerische Einstellung – im April ist’s im Süden ja schon warm – vielleicht auch die Annahme, dass sich die 13 Grad am ersten Tag doch irgendwie wärmer anfühlen sollten und wir die 5 Grad am Morgen einfach ignorieren sollten, oder das festgefahrene Bild in unseren Köpfen, dass der Wohnwagen genauso wie eine Ferienwohnung, eben nur auf Rädern ist. Mit dem näher rückenden Sonnenuntergang schalteten wir also die Heizung ein und machten es uns im Wohnwagen gemütlich – genial. Ihr merkt dass eine Frau diesen Artikel schreibt? Ja, ich bin Warmduscher und steh dazu.

 

 

Folgende Warmbleib-Strategien haben sich für den frischen italienischen Frühling bewährt und gehören nun zu unserem persönlichen Camping-ABC:

  • Spätestens zum Sonnenuntergang die Heizung im Wohnwagen anschalten, und auch nachts auf nicht allzu kleiner Stufe laufen lassen
  • Duschen, wenn alle anderen auch duschen (Waschhaus am wärmsten!)
  • Vorzelt unter alles Umständen aufbauen und morgens und abends geschlossen halten
  • Große Teeration dabei haben

Was den Komfort eines Wohnwagens aus meiner Sicht ins unermessliche treibt, ist – neben der Gasversorgung – der Strom. Als ehemalige Zeltinsassen genossen wir den Strom:

  • zum Haare föhnen – vor einem richtigen Spiegel
  • zum Lesen am Abend,
  • zum Handy aufladen,
  • zum Radio hören –
  • zum DVD schauen – einfach gigantisch!!!

Wir haben ein wirklich schönes oranges Zelt und ich gehöre zu den Wenigen in unserer Familie, die auch mal wieder im Zelt übernachten würden. Aber ein Wohnwagen ist eben nun mal ein Wohnwagen. Die komfortablen Matratzen, Betten mit Lattenrost – so wird das Naturerlebnis Camping mit Wohnwagen doch um einiges bequemer und einfacher, und wir hoffen noch viele schöne Ecken besuchen und genießen zu können!

 

4 Kommentare
  1. Tobias
    Tobias says:

    Hallo zusammen,

    wir haben seit Mai 2015 einen Vivo 530 K.

    Wir hatten uns vorher für einen Weinsberg 550 QDK interessiert, dieser war preislich sehr interessant.
    Dann sind wir im Feb. auf der Reisen in Essen gewesen und haben uns verschiedenste Modelle und Hersteller angesehen. Der Weinsberg fiel dann direkt wegen seiner Verarbeitung durch, in dem ausgestelltem Model konnte man nicht mal die Bad Türe schließen, das hat uns direkt abgeschreckt.
    Nach unzähligen Modellen gingen wir in den Vivo 530 K und da wussten wir dieser muss es sein.
    Wir sind zwar nur zu dritt, aber das Platzangebot und die Aufteilung hat uns sofort überzeugt.
    Wir haben unsern mit folgenden Extras bestellt, Luxus, Exklusiv & 12V Versorgung – Pakete, Auflastung 1800Kg, Reserverad und Gas & TV, 230V, 12 V Außensteckdose, Mover Truma XT und Fahrradträger an der Deichsel.

    Im Mai haben wir den Wagen dann in Sassenberg abgeholt, einige kleinere Mängel haben wir gehabt, die aber alle beseitigt wurden.

    Wir haben dann in unserem „Erstausrüstungsurlaub“ in Winterswijk unteranderem unser Vorzelt gekauft, ein sehr leichtes Reisevorzelt (Hypercamp Vivaldi 240 mit Alu Gestänge & PowerGrip). Der erste Aufbau war etwas zeitaufwändiger, da das Gestänge noch nicht vormontiert war. Jetzt bekommt man es bei guten Bedingungen auch alleine auf und abgebaut.

    Der WW lässt sich super ziehen, wir nutzen wie Ihr einen Alhambra als Zugfahrzeug, durch die Breite von 2,30m ist er sogar gut ohne Zusatzspiegel zu fahren.

    Wir hoffen noch einige Berichte und Tipps von Euch zu lesen.

    Grüße

    Tobias

    Antworten
  2. Sascha
    Sascha says:

    Servus! Wir stehen auch gerade kurz vor der Anschaffung eines Vivo 530 K und daher brennt mir folgende Frage auf der Seele: Habt Ihr eigentlich einen Mover verbaut? Wenn nein, wie lässt sich der Wagen ohne Mover händeln? Wir sind zu zweit mit einer kleinen Tochter von 3 Jahren … haben also nicht soviel menschliche Power wie Ihr! *lach*

    Antworten
    • Stefan Spiegel
      Stefan Spiegel says:

      Hallo Sascha,
      Wir haben keinen Mover am Wohnwagen und waren schon 2-3 Mal auf die tatkräftige Hilfe von Mit-Campern angewiesen – ohne die wäre es sowohl am Gardasee als auch in Kroatien auf den letzten 4-5 Metern schwierig geworden. Wenn Du also die Möglichkeit hast würden wir Dir einen empfehlen. Wir haben schon neidisch auf die Nachbarn mit Fernsteuerung und Mover geschielt 🙂

      Antworten

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