Stabkirche Borgund und Laerdal

Auf dem Weg von Sogndal nach Flam haben wir der Stabkirche Borgund und Laerdal einen Besuch abgestattet. Borgund ist etwas abseits auf einer historischen Route gelegen, auf der Nordseite des Laerdaltunnels – und den kleinen Umweg auf jeden Fall wert.

Die Kirche selbst ist außen viel dunkler als die in Lom (vielleicht geteert?) und stärker verziert – dafür schien sie uns innen schlichter zu sein. Neben der Kirche gibt es ein stilvolles kleines Museum und einen Shop, und auch ein klein wenig touristischen Rummel. Eine Sache die uns auffiel: die Norweger organisieren ihre Sehenswürdigkeiten unaufgeregt, immer sehr informativ und ohne Firlefanz und Kitsch. Es gibt überall mehrsprachige Informationstafeln und eine Menge liebevoll gestaltete Museen. Vom weltbekannten Kontiki-Museum in Oslo bis zum nationalen Leuchtfeuer-Museum am Kap Lindenes. Da können sich die Festlandeuropäer noch einiges abschauen.

 

 

Von der Stabkirche Borgund aus haben wir spontan eine kleine Wanderung unternommen, die uns in einer guten Stunde auf einem tollen Rundweg über den Hügel Klanten (600 m kann man ja nicht Berg nennen) hinter der Kirche führte. Trotz der relativ geringen Höhe ein sehr schöner Wanderpfad, den wir sehr genossen haben und der auch voll familientauglich ist.

 

 

Auf dem Rückweg nach Laerdal sind wir an zahlreichen kleinen Verkaufsständen für Himbeeren und Kartoffeln vorbeigekommen, die hier im Tal angebaut werden. Natürlich waren wir neugierig und haben welche gekauft. Die Himbeeren waren reif und sehr aromatisch, und auch die 5 kg Kartoffeln waren so gut dass sie nach ein paar Tagen weg waren.

Der Campingplatz in Laerdal ist an allen Fronten (ACSI, Caravaning, …) top bewertet und hoch gelobt, und die Ausstattung ist dementsprechend hochwertig und modern. Eigentlich wollten wir drei Tage hier bleiben, aber die Lage und das Ambiente haben uns irgendwie nicht so zugesagt. Also sind wir nach nur einer Nacht weiter gezogen nach Flam. Immerhin hat unser Wohnwagen hier endlich eine angemessene Innendekoration bekommen!

 

 

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6 Kommentare
    • Stefan Spiegel
      Stefan Spiegel says:

      Hallo Sascha,
      Vielleicht lag es daran dass es schon so leer war – jedenfalls fanden wir es irgendwie trist. Außerdem ist der Platz ja quasi an drei Seiten von Straßen umgeben und die Durchgangsstraße führt in einem großen Bogen am Platz vorbei. Bei anderen Plätzen (z.B. Stryn, Flam) war der Platz noch liebevoll gestaltet und mit Blumen verziert – das haben wir in Laerdal nicht gefunden. Ist aber natürlich ein sehr subjektiver Eindruck gewesen.

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      • Sascha
        Sascha says:

        Mit den Strassen hast du natürlich Recht. Daher würde ich wohl auch niemals eine der Hütten oder Stellplatz direkt an der Zufahrtsstrasse nehmen. Weiter innen wo ihr gestanden habt ist es da schon ruhiger. Den Platz in Flam kenne ich offen gesagt (noch) nicht.

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  1. Sascha
    Sascha says:

    Hallo Stefan! Das Foto vom Campingplatz in Laerdal ist echt der Hammer! Wenn ich an unseren Besuch im Juni zurück denke, bin ich echt überrascht wie “leer” der Platz jetzt schon ist. Im Juni war es so voll dort, dass wir keinen Stellplatz mehr bekommen hatten. Wir konnten dann 1 Nacht in der 1. Hütte auf der Hafenseite übernachten.

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