Laerdaltunnel, Flam und das schöne Aurlandsfjell

Um nach Flam zu kommen, sind wir von Laerdal durch den Laerdaltunnel gefahren. Während in den Alpen 7 km lange Tunnel schon spektakulär sind, gibt es das in Fjordnorwegen fast an jeder Ecke. Mit 24,5 km ist der Laerdaltunnel aber nicht nur in Norwegen etwas Besonderes, sondern der längste Straßentunnel der Welt.

Laerdaltunnel

Damit die Tunnelfahrt nicht zu eintönig wird, sind nach einem Viertel, der Hälfte und nach drei Viertel der Strecke drei blau angestrahlte Hallen in den Tunnel eingebaut, die die Fahrt – ein wenig – abwechslungsreich machen. Toll anzusehen sind die Hallen allemal, und wenn man nach 24,5 km wieder ans Tageslicht kommt, hat man einfach irgendwie das Gefühl etwas Tolles geschafft zu haben.

 

Aurland und Flam

Auf der anderen Seite des Laerdaltunnel erwarteten uns bei strahlendem Sonnenschein die Orte Aurland und Flam – Flam der berühmtere, Aurland der gemütlichere von den beiden. Flam ist sehr schön am Fjordende gelegen und winzig – im Prinzip ein Bahnhof, ein Hafen, ein paar Souvenirläden, ein netter Campingplatz und ein großes Hotel, das war’s. Durch die berühmte Flambahn und zahlreiche Kreuzfahrtschiffe und Touristenfähren ist aber tagsüber viel Rummel. Aurland ist der wesentlich behaglichere Ort, wunderschön am Ostufer des Fjords gelegen. Von dort geht es auch hoch auf den Aurlandsvegen – unser nächstes Highlight, und was für eines!

 

Aurlandsvegen und Stegastein

Nachdem wir unseren Vivo auf Camping Flam abgestellt hatten, sind wir mit dem Auto hoch aufs Aurlandfjell. Nach einer steilen und engen Serpentinenstraße (nicht mit Anhänger fahren!) kamen wir an den Aussichtspunkt Stegastein, ein kühn über den Abgrund gebauter Steg mit einem fabelhaften Panoramablick über den gesamten Aurlandsfjord. Diese Aussicht ist wirklich unvergesslich – vor allem am späten Nachmittag oder Abend, wenn die Sonne tief über der gegenüberliegenden Fjordseite steht.

 

Höhepunkt: das Aurlandsfjell

Nur ein paar Minuten weiter auf dem Aurlandsvegen kommt man schon auf das Aurlandsfjell. Das hat uns – wie schon das Strynefjell und das Sognefjell – extrem beeindruckt. Es ist schwer zu beschreiben was die karge Gegend so anziehend macht: Das besondere Licht? Die Landschaft aus Felsen, Seen und der eigenartigen Hochland-Vegetation? Die Schneeflecken, die die Hochebene wie einen Fleckenteppich durchziehen? Wie auch immer – die Gegend um den Sognefjord, und besonders die Fjelle und Hochebenen haben uns insgesamt mit am meisten beeindruckt in Norwegen.

 

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