Kristiansand: Überraschung zum Abschied und Heimreise

An unserem letzten Tag in Norwegen haben wir Kristiansand an der Südküste besucht, von wo uns die Fähre am Nachmittag nach Dänemark bringen sollte. In Kristiansand hatten wir die Gelegenheit, mit einer Vertreterin der regionalen Tourismusorganisation Visit Sorlandet die Stadt kennenzulernen.

Kristiansand

Kristiansand ist die fünftgrößte Stadt Norwegens, und von denen die wir gesehen haben (Oslo, Alesund, Bergen) hat es uns am besten gefallen. Die erste Überraschung war gleich die Fischmarkt-Halle, wo wir ganz frisch geräucherten Lachs und Fischburger von einem der Händler probieren durften. Echt lecker – ich glaube wir haben selten so guten Fisch gegessen.

 

Danach sind wir durch die schachbrettartig angelegte Innenstadt geschlendert. Kristiansand ist nett und gemütlich – und überhaupt nicht touristisch überlaufen, anders als Oslo und vor allem Bergen.

An der zentralen Rådhusgata sind wir zur Feier des Tages – das erste und einzige Mal auf der ganzen Norwegen-Reise – Essen gegangen: ins Restaurant Boender i Byen – sehr empfehlenswert. In Norwegen kann man schon mal 30 Euro für eine Pizza Margherita hinlegen, und so waren wir sehr positiv überrascht vom Boender i Byen: wirklich gutes Essen in üppigen Portionen, und das zu moderaten Preisen. Dazu feines selbstgebackenes Vollkorn-Brot mit selbst hergestellter, luftiger Butter – ein Gedicht. Natürlich musste es auch ein Stück von der „Sjokoladentorte“ zum Nachtisch sein.

Von Kristiansand waren wir wirklich angetan – eine nette, ehrliche Stadt mit viel Charme abseits des „Norway in a Nutshell“ Massentourismus , gelegen an einer schönen Schärenküste von der wir viel zu wenig gesehen haben dieses Mal. Ein Grund mehr für uns zu sagen; wir kommen wieder, keine Frage!

 

Heimfahrt

Gegen acht Uhr abends sind wir dann mit der Fähre in Dänemark gelandet. Entgegen der Planung sind wir nicht direkt auf den nächsten Campingplatz bei Hirtshals, sondern noch knapp vier Stunden bis kurz vor der deutschen Grenze gefahren. Dort haben wir auf einem „Camperstop“ genannten 24h-Platz übernachtet, was reibungslos geklappt hat. Morgens um sieben Uhr  ging es dann direkt weiter, immer Richtung Süden – und abends, um kurz vor acht Uhr, waren wir dann tatsächlich zuhause! Total geschafft, nach 1000 km Fahrt einmal durch ganz Deutschland, aber dafür auch einen ganzen Tag  früher als geplant.

Soviel ist sicher: von dieser Reise werden wir viele tolle Eindrücke in bleibender Erinnerung behalten. Und: wir werden wiederkommen!

 

 

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