Erster Wohnwagen-Urlaub am Gardasee – Anreise & erster Tag

Nun sind wir also da. Der erste Tag Wohnwagen Urlaub ist fast vorbei, und inzwischen sind alle im Urlaubsmodus am Gardasee angekommen. Dabei waren der Aufbau und die erste „Inbetriebnahme“ des Wohnwagens am Gardasee gar nicht ohne.

Anreise

Gestern mittag: Aufbruch zuhause bei null Grad und dichtem Schneefall. Das Fahren mit voller Besatzung und Urlaubsgepäck inklusive Fahrrädern erwies sich als relativ problemlos. Der Vivo 530 hat wahnsinnig viel Platz, den wir natürlich gut ausgenutzt haben soweit es das Gewicht zulässt. Auch die Bergstrecken gingen recht locker, und nach einer Mittagspause bei McDonalds an der Europabrücke kurz vor dem Brenner war auch die Mannschaft zufrieden und dem Fahrer wohlgesonnen. Die restliche Fahrt über den Brenner und weiter bis Lazise am südlichen Gardasee lief dementsprechend problemlos.

Etwas schwieriger wurde es dann auf Camping La Quercia: die letzten Meter zu unserem Stellplatz – 50 Meter vom Seeufer entfernt – waren richtig eng. Wir haben das ja bisher für ein Klischee gehalten, aber tatsächlich waren wie aus dem Nichts sofort drei kräftige Mitcamper da und halfen uns um die letzte enge Kurve zu rangieren und den Wohnwagen auf dem Stellplatz auszurichten. Um die Deichsel nicht in einem Erdhaufen versenken zu müssen, war auch in Sekunden ein Spaten organisiert. Phänomenal.

Aufbau

Inzwischen war es sechs Uhr abends, und es wurde merklich kühler – ist halt doch erst Ostern. Nachdem der Wohnwagen Strom hatte und das Gas lief, wartete noch das Vorzelt. Aber auch das stand nach etwas zwei Stunden Arbeit – unser Nachbar wollte gar nicht glauben dass wir das Riesending gerade zum allerersten Mal aufgebaut haben. Noch ein bis zwei Übungsrunden, dann steht das Vorzelt – ein sehr schönes Isabella Capri Coal – in einer guten halben Stunde.

Als letztes noch schnell Wasser in den Tank gefüllt und die Heizung angeworfen, dann ist alles fertig. Moment – was plätschert denn da? Da läuft ja irgendwo das Wasser wieder raus! Und direkt unter unserm Wohnwagen und von da ins Vorzelt. Nach kurzer Suche ist klar: ein Wasserleitungsventil ist offen, durch das Wasser geradewegs wieder raus läuft. Mit ein paar Handgriffen ist das Ventil zu und es passt alles. War wohl eine Frostschutz-Maßnahme, damit der Wasserboiler nicht platzt. Die erste Nacht war dann auch schon richtig gemütlich und erholsam in unserem LMC – und wir können jetzt schon sagen: nie wieder Zelt!

 

Hier ein paar erste Eindrücke:

Stay tuned for more …

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