Herrliches Herbst-Camping am Achensee in Tirol

Für das letzte Oktober-Wochenende war noch einmal bestes Herbstwetter vorhergesagt – Gelegenheit für einen Wochenend-Trip zum Achensee in Tirol, gleich hinter der Grenze. Der Achensee liegt eingebettet zwischen Karwendel- und Rofangebirge und bietet ein spektakuläres Berg- und Freizeitangebot – im Sommer genauso wie im Winter.

Alpen-Caravanpark Achensee

Unser erstes Ziel war der Alpen-Caravanpark Achensee in Achenkirch, einer von drei Campingplätzen am Achensee. Seit unserer Norwegen-Reise sind wir richtige Aufbau-Profis und hatten unseren Vivo ruck-zuck aufgebaut. Der Campingplatz ist sehr komfortabel, mit riesigen Komfort-Stellplätzen und einem topmodernen Waschhaus. Nur das Restaurant hatte am 31. Oktober schon geschlossen. Gleich um die Ecke liegt das Skigebiet Christlum, und auch im Sommer sind es nur ein paar Minuten nach Pertisau und Maurach, von wo aus man direkt ins Karwendel- und Rofangebirge gelangt.

 

Samstag: Karwendel

Am Samstag ging es dann hoch mit der Karwendel-Bergbahn auf die ersten Ausläufer des Karwendelgebirges, zu einer gemütlichen kleinen Wanderung zur Bärenbadalm. Dort hatten wir auch die Gelegenheit zu einem kleinen Drohnen-Rundflug über dem Achensee – wunderschön! Wer es etwas sportlicher angehen möchte, kann noch den Bärenkopf mitnehmen und aus knapp 2000m Höhe die Aussicht über den Achensee und das Inntal im Süden genießen.

 

Kleiner Wohnwagen-Wintertest

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten wir dann auch die Gelegenheit für einen kleinen Wohnwagen-Wintertest. Tagsüber gut vorgeheizt, hat uns bei ca. -3 Grad Außentemperatur die Heizung auf knapp unter Stufe 3 von 5 die Nacht durch schön warm gehalten. Beruhigend zu wissen, dass noch Spielraum für tiefere Temperaturen ist – und das selbst mit der „kleinen“ Truma S3004. Da macht sich wohl die gute Isolierung des LMC-Aufbaus bezahlt. Na, dann können wir ja im Winter beruhigt losziehen.

 

Sonntag: Rofan

Am Sonntag ging es dann bei erneutem Traumwetter hoch ins Rofangebirge. Von der Bergstation der Rofan-Seilbahn sind wir in gemütlichen zwei Stunden auf die Rofanspitze mit 2260m gewandert. Die meiste Zeit waren wir im T-Shirt unterwegs – und das am 1. November! Das Licht und die Aussicht sind an solchen Tagen im Spätherbst ganz besonders: es ist warm, die Sicht ist schon fast so klar wie im Winter, und das Licht der tiefstehenden Sonne taucht die Landschaft in warmes Herbstlicht.

Der Rundumblick von der Rofanspitze entschädigt für den Aufstieg: im Süden die Tauern mit dem markanten Großvenediger, die Zillertaler und Ötztaler Alpen, im Osten das Inntal mit dem Kaisergebirge und den Loferer Steinbergen, im Westen der Karwendel – ein Traum.  Überhaupt ist das Rofanmassiv ein Eldorado für Bergsportler: Skifahrer und Tourengeher kommen hier im Winter genauso auf ihre Kosten wie im Sommer Wanderer, Kletterer, Klettersteigler und natürlich Gleitschirmflieger. Ein mutiger Paraglider ist sogar direkt von der Rofanspitze aus gestartet. Alles in allem ist der Achensee für jeden Berg-Begeisterten als Ausflugsziel sehr empfehlenswert – wir werden sicher noch öfter wiederkommen!

 

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