Zwei Jahre on tour mit dem LMC Vivo 530 K – ein Fazit

Seit etwa zwei Jahren sind wir nun mit dem LMC Vivo 530 K unterwegs. Wir sind dem Vivo kreuz und quer durch Europa gefahren: drei Mal waren wir in Italien, zwei Mal in Kroatien, einmal in Österreich, Südfrankreich und natürlich in Norwegen.

Wir waren zu zweit unterwegs, zu dritt, zu viert, zu fünft – letzten Sommer in Südfrankreich sogar zu sechst (ok, zwei davon im Zelt). Der Vivo 530 hat uns unterwegs überall ein bequemes, komfortables und flexibles Zuhause geboten. Wir haben viele neue und schöne Flecken quer durch Europa kennengelernt. Am besten gefallen hat es uns in Südfrankreich, in Südtirol und natürlich in Norwegen: hier hatten wir auch die bisher intensivste Zeit mit dem Vivo, zu fünft für vier Wochen in Norwegen unterwegs. Auf diesen Reisen haben wir alle Vorzüge – und ein paar kleine Nachteile – des LMC Vivo 530 K kennengelernt, die wir hier gerne nochmal zusammentragen wollen.

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CMT 2017: Blick in die digitale Zukunft des Campings

Die CMT 2017 (#cmt17) öffnete am 14.1. bei echtem Januar-Schmuddelwetter auf der Messe Stuttgart ihre Tore. Der Besucheransturm war gleich sehr groß – über 70.000 Besucher waren am ersten Wochenende da, 5.000 mehr als letztes Jahr. Das Interesse am Caravaning ist ungebrochen groß – die Wohnwagen-Neuzulassungen stiegen im letzten Jahr laut CIVD um 5%, die von Reisemobilen sogar um 25%, der Gesamtumsatz der deutschen Branche stieg um 15,4% auf 8,74 Milliarden Euro. Und die CMT ermöglichte uns einen kleinen, interessanten Blick in die digitale Zukunft des Campings.

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Wanderungen Sextener Dolomiten und Drei Zinnen

Während unseres viertägigen Besuchs auf dem Caravan Park Sexten hatten wir zweit schöne spätherbstliche Sonnentage, die wir für zwei Wanderungen in die spektakuläre Umgebung der Sextener Dolomiten genutzt haben. Vom Caravan Park Sexten als „Basislager“ lassen sich die Highlights der Umgebung bequem erkunden – das nahe Rotwand-Gebiet, der Pragser Wildsee und allen voran natürlich die legendären Drei Zinnen. Wir haben in Sexten zwei größere Wanderungen unternommen: eine nicht besonders alpine, aber sehr schöne Rundtour direkt von Sexten hoch zur Rotwand und hinter ins Fischleintal, und die traumhafte Rundtour einmal um die Drei Zinnen.

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Caravan Park Sexten: der perfekte Campingplatz?

Zum „Saisonabschluss“ dieses Jahr waren wir Anfang Oktober 2016 nochmal für vier Tage in den Sextener Dolomiten, zu Gast auf dem Caravan Park Sexten. Viel hatten wir schon gehört von diesem Platz, und unsere Erwartungen waren dementsprechend hoch. Dass Südtirol immer eine Reise lohnt, haben wir schon bei unserem letzten Südtirol-Urlaub im Meraner Land festgestellt.

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Kanutour auf der Ardeche – unser Südfrankreich Highlight!

Die letzte Station unserer kleinen Südfrankreich-Rundreise im Spätsommer 2016 führte uns an die Ardeche – genauer gesagt auf den wunderschönen Platz Camping L’Ardechois . Die Ardeche fließt in einer Bilderbuchlandschaft durch die Cevennen – hier kann man wandern, klettern, radeln und natürlich Kanu fahren. Durch den Pont d’Arc, den bekannten Felsbogen an der Ardeche, führt die wohl berühmteste Kanustrecke Europas – und die wollten wir uns auf gar keinen Fall entgehen lassen!

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Provence: typische Dörfer, Verdon-Schlucht, Ockerbruch Roussillion

Neben den Städtetrips nach Avignon und Aix en Provence boten sich von unserem schönen Provence-Basiscamp einige Ausflüge in die Umgebung an – hier drei der schönsten und lohnendsten Ziele: das nahe gelegene Bilderbuchdorf Loumarin, der Ockerbruch von Roussillion, und die berühmte Verdon-Schlucht.

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Provence: Avignon, Aix en Provence, Luberon Parc und der Pont du Gard

Nach schönen fünf Tagen an der Cote d’Azur ging es weiter – direkt ins Herz der Provence, an den Fuß des Luberon-Gebirgszuges. Dort hatte wir einen Stellplatz auf dem Campingplatz Luberon Parc reserviert, in der Hoffnung dass es dort ruhiger zugeht als auf dem Domaine de la Bergerie.

Der Platz ist recht schön gelegen im Tal bei Charleval, mit Blick auf die Berge des Luberon-Naturparks. Die Stellplätze sind sehr schön – wir haben uns einen großen Platz mit zwei Bäumen mittendrin ausgesucht, die genug Schatten spendeten so dass wir unser Vorzelt gar nicht aufgebaut haben.

Von Luberon Parc aus ist man in 30-45 min in Aix en Provence, Avignon, Arles oder Marseille, und in etwa der gleichen Zeit bei vielen der Highlights im Luberon Parc – z.B. das Bilderbuchdorf Gordes, die Ockerbrüche von Roussillion und Rustrel. Bis in die berühmte Verdon-Schlucht sind es knapp zwei Stunden. Also: eine perfekte Ausgangsbasis für entspannte Tage und um die Provence zu erkunden.

 

Avignon: Sur le Pont d’Avignon …

Unser erster Ausflug führte uns nach Avignon, die Stadt der Päpste. Neben dem riesigen Papst-Palast hat Avignon eine hübsche Altstadt und natürlich die weltberühmte Brücke zu bieten. Wobei die gar keine Brücke mehr ist, sondern lediglich eine Ruine die mitten in der Rhone endet. Die Brücke wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war damals mit ca. 900m die längste Brücke Europas. Nach vielen Zerstörungen durch Hochwasser und Kriege wurde die Brücke im 17. Jahrhundert aufgegeben.

 

Pont du Gard – die schönste Wasserleitung der Welt

Wer nach Avignon fährt, darf auf keinen Fall versäumen einen Abstecher zum weltberühmten Pont du Gard zu machen, der nur eine gute Viertelstunde von Avignon entfernt liegt. Der Pont du Gard ist ein 2000 Jahre altes römisches Aquädukt und gilt als die „schönste Wasserleitung der Welt“.

Tatsächlich ist das römische Bauwerk äußerst eindrucksvoll. Seine drei Ebenen von Steinbögen überspannen den Gardon auf 275m Länge und knapp 50m Höhe. Man kann die unterste Ebene zu Fuß überqueren. Um den Pont du Gard gibt es einige schöne Badestellen am Fluß, also unbedingt Badesachen mitnehmen! Gerade im Sommer ist das eine sehr willkommene Abkühlung, und man kann sogar unter dem Pont du Gard hindurchschwimmen.

 

Aix-en-Provence

Aix-en-Provence ist eine Universitätsstadt und hat ein phantastisches Flair. Avignon ist sehr eindrucksvoll, aber Aix-en-Provence hat uns noch mehr begeistert – in den kleinen verwinkelten Gassen der Altstadt könnten wir uns wirklich verlieren. Es macht einfach Spaß sich durch die Gassen und über die vielen kleinen Plätze treiben zu lassen und das südfranzösische Leben aufzusaugen. Können wir nicht einfach hierbleiben?

 

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